Autor: ninavoncken

Urlaub in Kroatien

Kroatien und ich – das ist keine einfache Geschichte. Als Kind habe ich viele Urlaube und unbeschwerte Tage an der Adria verbracht. Meine Mutter kommt aus diesem traumhaft schönen Land, genauer aus Dalmatien, und so lag es nahe, dass wir oft da waren. Ich war nicht aus dem Wasser zu kriegen und habe hier im Meer das Schwimmen gelernt. Auch sprechen konnte ich ein bisschen.

G20 in Hamburg – meine Sicht

Achtung: Dieser Artikel kann nur persönlich sein und ist von meinen Eindrücken als Anwohnerin, meiner Filterbubble und meiner Weltsicht geprägt. Ich habe mich aber darum bemüht, mich umfassend aus unterschiedlichsten Quellen zu informieren und mir einen Gesamteindruck zu verschaffen, den ich gerne teilen möchte.

Madagaskar – Der Affenbrotbaum Baobab

Madagaskars Baobabs – Von Verehrten, Verliebten, und Versauten Gastbeitrag Die Baobab-Allee in Morondava ist landschaftlich DAS Wahrzeichen Madagaskars. Neben Kattas und Chamäleons ziert sie die meisten Reiseführer und ist nicht selten das einzige, was einem zu Madagaskars Landschaft einfällt. Ich hatte gleich das große Glück, diese tatsächlich so atemberaubende Allee mehrfach besuchen und somit verschiedene Lichtsituationen fotografieren zu können. Baobabs sehen wirklich majestätisch und zuweilen witzig aus: Da die Baumkrone eher wie Wurzelwerk anmutet, gibt es diverse Legenden und Erzählungen weshalb die Bäume „falsch herum“ in der Erde stecken. Beeindruckend ist aber vor allem der massive Stamm: Riesig im Durchmesser und wahnsinnig hoch. Da kommt man sich schon sehr klein vor, wenn man neben einem Baobab steht, den Kopf in den Nacken legt und versucht, die Höhe zu erfassen. Die Baobabs sind für die Madagassen „fady“, was in diesem Falle heilig bedeutet. Es gibt sogar besondere Baobabs, zumeist die ganz alten, welche verehrt werden. Man bringt ihnen auch Opfergaben. Weil Baobabs als so besonders gelten, werden sie auch nur teilweise als Baumaterial oder anderweitig verwertet. …

Monkey mind, medical problem or midlife crisis?

The past few days have been an emotional rollercoaster ride for me. I was supposed to fly to Israel, a trip I have wanted to do for many, many years but I am writing this at a hotel in Berlin. What happened? Why Israel? Israel has been on my bucket list for a very long time. I imagined myself walking the old town of Jerusalem, seeing the golden dome from the Mount of Olives and being speechless visiting Yad Vashem, inhaling the special atmosphere of the city and strolling around exploring beautiful little places. I thought about how I would take a walk by the ocean in Tel Aviv after a good night’s sleep and how I would mingle with people, eat delicious Arabian food and just have a relaxed time. On my trip to Syria, Jordan and Lebanon the wish became stronger. I visited the gulf of Aqaba with my partner in crime at the time and it felt like you could swim over to Eilat. The gulf is very narrow and you can …

Madagaskar: Kirindy

Anna war auf Madagaskar. nach ihrem Interview berichtet sie nun von Kirindy. Das Trauma Wie ich schon vor Reisebeginn wusste, würden mich gleich auf der ersten Etappe der Reise meine Ängste herausfordern. Und so ging es am vierten Tag auf Madagaskar mit gemischten Gefühlen los in Richtung Kirindy. Hier erwartete mich die simpelste Unterkunft während unserer Reise – ein schlichter Holzbungalow, immerhin mit Bad „en suite“. Das einzig fließende Wasser war in diesem Bad in den nächsten Tagen jedoch mein eigener Schweiß, denn die Luftfeuchtigkeit von ca. 80% war eine der größten Herausforderungen. Als wir nachmittags ankamen, gab es keinen Strom, der Generator war ausgefallen und somit gab es keine Toilettenspülung, keine Dusche und kein kaltes Bier. Mit den beiden ersten Dingen kann man ja klarkommen. Aber kein kaltes Bier? Da fackelte die Reiseleitung nicht lang und es wurde aus der nächsten „Zivilisation“ ein Klotz Eis geholt. Die restlichen Probleme waren schneller gelöst: Vor jedem Bungalow wurden ein voller Eimer Wasser und ein Becher bereitgestellt. Da es zwar in den nächsten Tagen Strom gab, die Pumpe …

Madagaskar – von Kattas, Kakerlaken und Chamäleons

Ihre erste Fernreise auf eigene Faust führte Anna nach Madagaskar. Der Wunsch, die Tierwelt der Insel mit der Kamera zu erkunden war stärker als die vielen kleinen Sorgen, was schiefgehen könnte. Im Gespräch verrät Anna, wie sie die Reise erlebt und wie diese sie verändert hat. Wenn Menschen sich an Fernreisen herantasten, wählen sie häufig zunächst Ziele wie die USA oder Thailand aus. Warum hast Du Dich für Madagaskar entschieden? Warum Madagaskar? Keine Ahnung. Irgendwann als Kind erzählte mir meine Mutter, wir fahren mal nach Afrika. Daraufhin studierte ich den Diercke Weltatlas meiner großen Schwester und – warum auch immer – diese gar nicht so kleine Insel faszinierte mich. Die Hauptstadt Antananarivo kannte ich also vom Namen her schon mit sieben Jahren und habe sie nie vergessen. Meine Mutter und ich sind übrigens bis heute nicht zusammen nach Afrika gefahren. Aber zurück zu deiner Aussage mit dem ersten Fernreise-Ziel: Ich bin ein halbes Jahr vorher mit Freunden tatsächlich in die USA gefahren. Dort haben wir drei Wochen lang die klassische Westküstentour gemacht: L.A., San Francisco, …

Zwei Wochen in Portugal

Gastbeitrag Lisa und Ralf waren zwei Wochen lang in Portugal unterwegs. Hier kommt ihr Erfahrungsbericht: Eigentlich sollte es nach Kolumbien gehen – weil Arbeit und Studium aber „nur“ zwei Wochen Urlaub hergeben wollten, haben wir uns für Portugal entschieden. Zum Glück! Das Land ist der Wahnsinn und wurde direkt auf unsere (sehr kurze!) Repeat-Liste aufgenommen; also zu den Ländern die wir unbedingt noch einmal besuchen wollen. Zwei Wochen waren perfekt um entspannt einen guten Überblick über das Land zu bekommen. Würde man die Reise auf eine Stadt plus Tagesausflüge in der Gegend eingrenzen, wäre eine Woche auch genug. Gleichzeitig bietet das kleine Land erstaunlich viel Abwechslung und könnte leicht drei oder sogar vier Wochen füllen. Besonders geeignet für Reisende, die gerne wilde Natur, spannende Städte und fantastisches Essen in einem Trip wollen. Und unbegrenzt köstliche Törtchen. Uns war der März allerdings etwas zu wetterunsicher – April/Mai oder dann September/Oktober eignen sich wahrscheinlich besser und sind trotzdem noch nicht überlaufen. So viel zum Überblick – hier nun unsere Reiseerfahrungen im Detail: Die junge Frau und das …

Frühstück in Sydney – die besten Cafés

Sydney ist nicht nur eine entspannte Weltstadt und ein Strandparadies, sondern auch der Himmel für Leckermäuler. Nirgendwo sonst in Australien gibt es so viele Möglichkeiten, in toller Atmosphäre zu frühstücken. Ob süß, fleischlastig oder gesund – jeder kommt hier auf seine Kosten. Lasst uns frühstücken gehen! The Grounds of Alexandria Das Grounds of Alexandria ist der Hammer. Anders lässt sich diese einzigartige Location einfach nicht beschreiben. Hier kann man das ganze Wochenende verbringen, ohne dass es langweilig wird. Auf dem riesigen Gelände haben die Betreiber eine kleines Paradies geschaffen, in dem sich besonders am Wochenende junge Paare, Singles, einsame Wölfe und Reisende genau so tummeln wie Familien. Das Konzept ist einzigartig. Aber wir wollen ja frühstücken. Kaffeeliebhabern sollte hier das Herz aufgehen. Der selbst geröstete Kaffee wird an zwei Espresso-Stationen verkauft, einmal für die Gäste im Café, aber auch to go.  Auf der Speisekarte gibt es alles, was das Herz begehrt und die Entscheidung fällt wirklich schwer. Zwar finden sich die meisten Gerichte auch auf den Speisekarten anderer Cafés in Sydney, aber hier ist alles …